Nachrichten

von Dana Krüger

(c) CRTD

PLID/IPI und CRTD beteiligen sich an TU Dresden Sommeruniversität 2017

Ein Nachmittag im Zeichen der Diabeteserkrankung. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung beteiligten sich PLID und CRTD am 18. Juli an der Sommeruniversität der TU Dresden. 25 neugierige Studieninteressierte besuchten das Institut um sich über die Aktivitäten der beiden Einrichtungen im Themenbereich Diabetes zu informieren. Die Schüler wurden dabei in die Diabetesforschung am CRTD/PLID eingeführt, lernten die Berufsfelder Predoc, Postdoc und Technician kennen und erfuhren Wissenswertes über die Freder1k-Studie. Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Erfahrungsbericht eines Typ 1 Diabetes Patienten. Ziel der jährlich stattfindenden TUD Sommeruniversität ist es, Schülerinnen und Schülern bei ihrer Berufs- und/oder Studienwahl unterstützen. Dabei lernen sie in einer Woche verschiedene Forschungseinrichtungen und Forscher der TU Dresden kennen.

von Dana Krüger

Diabetes-Informationsstand bei der 15. Langen Nacht der Wissenschaften, Dresden

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich das Paul Langerhans Institut Dresden (PLID) auch dieses Jahr mit einem eigenen Informationsstand an der mittlerweile 15. Dresdner Langen Nacht der Wissenschaft. Am 16. Juni besuchten mehr als 2700 wissenschaftsbegeisterte große und kleine Gäste zwischen 18:00 und 1.00 Uhr das CRTD und stellten damit einen neuen Besucherrekord auf. Am Stand des PLID nutzen sie die Gelegenheit um sich über die aktuellen Forschungsaktivitäten der Wissenschaftler beim Typ-1 und Typ-2 Diabetes zu informieren. Zum konkreten Angebot des PLID zählten neben eines Vortrags von Prof. Stephan Speier zum Thema „Transplantation, Regeneration und Stammzelle - Neue Forschungsansätze für die Diabetes Therapie“ auch die Möglichkeiten an einem Geschmacksexperiment sowie einem „Zuckerquiz“ teilzunehmen. Darüber hinaus konnten sich die Besucher anhand eines interaktiven Posters einer Betazelle die intrazellulären Abläufe nach einer Stimulation mit Glukose erklären lassen oder sich zum aktuellen Stand der Freder1k Studie informieren. Doch damit nicht genug, wer wollte konnte sich dann noch in kompletter Reinraumkleidung in der PLID-Fotobox ablichten lassen und damit die 15. Lange Nacht der Wissenschaft für die Ewigkeit festhalten.

von Dana Krüger

(c) Thieme Verlag

DZD und Thieme Verlag pubilzieren Sonderdruck zum Thema translationale Forschung

Welche Rolle spielen das Gehirn und die Leber bei der Entstehung von Diabetes, wie interagieren Organe untereinander („organ crosstalk“), welche Auswirkungen hat eine ungesunde Ernährung auf das Erbgut und wie kann man aktuelle Forschungsergebnisse für die Entwicklung neuer Therapieansätze nutzen? Diese und andere Themen stehen im Fokus des aktuellen Sonderdrucks. Außerdem stellen die DZD-Forscherinnen und -Forscher neue Ansätze zur Prävention von Typ-1- und Typ-2-Diabetes, den Nutzen von Biomaterialbanken bei der Betazellforschung sowie eine App für mehr Bewegung vor.

Die aktuelle translationale Forschung ist der Schwerpunkt der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift „Diabetes aktuell. Für die Hausarztpraxis“. Die Artikel dieses Schwerpunkts stammen ausnahmslos von DZD-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler. Der Thieme Verlag und das DZD haben davon auch einen Sonderdruck aufgelegt.

Der Sonderdruck steht demnächst in der Mediathek des DZD zum download bereit.

von Dana Krüger

DDG Posterpreis für Andreas Müller

Dr. Andreas Müller, Postdoc in der Arbeitsgruppe "Molekulare Diabetologie" am Institut für Pankreatische Inselzellforschung/Paul Langerhans Institut Dresden (IPI/PLID) erhielt für seinen wissenschaftlichen Beitrag „Ultrastructural analysis of insulin secretory granule biology by super resolution and transmission electronmicroscopy“ während der 52. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft einen der begehrten Posterpreise. Der Diabetes Kongress 2017 mit dem Schwerpunkt "Fortschritt für unsere Patienten" fand vom 24. bis 27. Mai, unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland und Prof. Dr. Annette Schürmann, in Hamburg statt.

von Dana Krüger

20.000 Läufer und 3 Teams des Paul Langerhans Instituts erfolgreich bei 9. REWE Team Challenge 2017

Es ist geschafft! Nach diesen fünf Kilometern gab es kein Halten mehr. Arme wurden in die Höhe gerissen, Selfies gemacht oder einfach nur abgeklatscht. Am 1. Juni 2017 beteiligten sich zum zweiten Mal drei Teams des Paul Langerhans Instituts Dresden (PLID) erfolgreich an der 9. REWE Team Challenge. Die 12 PLID Runner gingen zusammen mit weiteren 20.000 Läufern auf die 5km lange Strecke vom Dresdner Altmarkt zum DDV-Stadion. Bei idealen Temperaturen konnten sich die PLID Teams tolle Platzierungen im Gesamtklassement erlaufen. In den Mixed-Teams belegte das Team „PLID 2“ mit einer addierten Gesamtzeit von 1:46:46 einen respektablen Platz 823 von insgesamt 2415 gestarteten Mixed-Teams. Die Teams „PLID 3“ und „PLID 1“ kamen auf Platz 920 (1:48:12), und Platz 1019 (1:49:15) ebenfalls mit tollen Zeiten ins Ziel. In der Einzelwertung konnte Anne Eugster mit 0:23:59 die beste Zeit und damit Platz 414 (von 7542) der Gesamtwertung der Frauen erreichen. Bei den Männer erzielte Frank Möller mit 0:21:37 die schnellste Zeit der PLID Läufer und kam auf Platz 1480 (von 11.330) der Gesamtwertung der Männer.

Gratulation zu diesem tollen Erfolg und vielen Dank an das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD) sowie das HelmholtzZentrum München (HMGU) für die für die finanzielle und materielle Unterstützung und natürlich an alle die mitgemacht haben!

von Dana Krüger

2. Gemeinsame Tagung der EASD Islet Study Group und des Beta Cell Workshops in Dresden - Internationale Betazellkonferenz erfolgreich beendet

Mehr als 230 Betazellforscher aus 25 Ländern besuchten letzte Woche die 2. Gemeinsame Tagung der EASD Islet Study Group und des Beta Cell Workshops in Dresden. Das Treffen wurde vom Paul Langerhans Institut Dresden des Helmholtz-Zentrums am Universitätsklinukum und der Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TUD sowie des Zentrums für Regenerative Therapien Dresden veranstaltet. Der Beta Cell Workshop ist eines der prestigeträchtigsten Treffen auf dem Gebiet der Pankreasinsel Biologie, Insulinsekretion und des Diabetes weltweit, und ist in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner 25-jährigen Geschichte in Deutschland zu Gast. Die European Association for the Study of Diabetes (EASD) ist die größte Organisation für Diabetesforschung in Europa und ihre Islet Study Group (EASD-ISG) trifft sich einmal im Jahr, um die jüngsten Fortschritte auf dem Gebiet der Insulinsekretion und der Pankreasinselzellbiologie zu diskutieren.

Die Konferenz, die vom 7.-10. Mai 2017 im Westin Bellevue Hotel stattfand, umfasste ein breites Themenspektrum mit Vorträgen zur Betazellentwicklung, -reifung und -regeneration, zur Betazellfunktion, zur Genetik & Epigenetik der Betazellen, zur Betazelltherapie sowie zur Interaktion von Betazellen mit dem Immunsystem. Darüber hinaus umfasste das Programm drei Keynote Vorträge von weltweit renommierten Referenten, mit hervorragenden Beiträge von allgemeiner wissenschaftlicher Bedeutung. Den ersten Vortrag hielt Prof. Anthony Hyman (MPI für Molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden). Er zeigte eindrucksvoll, das der Phasenübergang ein allgemeines Prinzip darstellt, welches Zellen ermöglicht, auch in Abwesenheit von Membranen intrazelluläre Kompartimente zu erzeugen. Im zweiten Keynote Vortrag sprach Prof. Kai Simons (Lypotype, Dresden und Gründungsdirektor des MPI für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden) über seine lebenslange Arbeit an der Membranorganisation von Zellen und der steigenden Bedeutung von Lipidomics-basierten Methoden für Patienten mit verschiedensten Erkrankungen, wie z.B. Diabetes. Den dritten Keynote Vortrag gab Prof. Bernard Thorens (Zentrum für Integrative Genomik UNIL, Lausanne). Er bot darin Einblicke wie Gehirn/Glukose-Sensing-Netzwerke in die Kontrolle der Pankreashormonsekretion involviert sind. Insgesamt gab es 34 eingeladene Vorträge von 27 internationalen und sieben nationalen Experten aus 13 verschiedenen Ländern sowie 10 Kurzvorträge von jungen Wissenschaftlern, die aus den eingereichten Abstracts ausgewählt wurden. Zu den wissenschaftlichen Highlights gehörten ebenfalls zwei Postersessions, in denen 121 hochwertige Poster intensiv zwischen Junior- und Senior-Wissenschaftlern diskutiert wurden, und von denen die 25 besten für Posterpreise ausgewählt wurden.

Die Konferenz endete mit einem weiteren Highlight, dem traditionellen Abschiedsessen, welches im wunderschönen Schloss Albrechtsberg stattfand. Die Teilnehmer genossen den wunderschönen Blick über die Elbwiesen sowie die wilde, abschließende Tanzparty bei Livemusik. Alle waren sich einig, dass dies das perfekte Ende war, sich von einer inspirierenden Konferenz zu verabschieden.

Abschließend kann man festhalten, dass die 2. Gemeinsame Tagung der EASD Islet Study Group und des Beta Cell Workshops eine spannende Konferenz mit einem hervorragenden wissenschaftlichen Programm, exzellenten Vorträgen und Postern und damit eine einmaligen Gelegenheit war, mit Kollegen aus der ganzen Welt, das herausragende künstlerische und historische Erbe Dresdens zu entdecken, und eine lebendige wissenschaftliche Atmosphäre in der Schönheit der umliegenden Landschaft zu genießen.

von Dana Krüger

Diabetes Infostand während den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2016

Mit regem Interesse an Informationen über die Volkskrankheiten Diabetes, Krebs und Demenz kamen viele der 500.000 Gäste der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden (1.-3. Oktober) zur Wissenschaftsmeile an die Frauenkirche. Im Gemeinschaftszelt „Hochschulmedizin“, in dem neben dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung DZD und dem Paul Langerhans Institut Dresden unter anderen auch die Medizinischen Fakultät der TU Dresden, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, das Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung sowie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen ausstellten, konnten sich die Besucher gezielt über den aktuellen Stand der Forschung im jeweiligen Themengebiet informieren.
Zahlreiche Besucher nutzen die Gelegenheit und testeten ihr persönliches Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. „Fast 1000 Interessenten haben den DIfE – DEUTSCHER DIABETES-RISIKO-TEST® gemacht“, berichtet Astrid Glaser, Geschäftsführerin des DZD. Viele Besucher ließen sich zudem von den Wissenschaftlern beraten, wie man Diabetes vermeiden kann.
Die spannenden Gesundheitsthemen lockten auch einige weitere Landespolitiker an den Gemeinschaftstand von PLID und DZD. So informierten sich neben Stanislaw Tillich, dem Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, gleich auch noch drei weitere sächsische Minister über die Forschungsaktivitäten am PLID sowie über das nationale Diabetesforschungszentrum DZD: Dr. Eva-Maria Stange (Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und Thomas Schmidt (Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft). Insbesondere Thomas Schmidt war vor allem an Informationen rund um das Thema „Einfluss von Umweltfaktoren auf das Diabetes-Risiko“ interessiert, das auch für die Zukunftsinitiative simul+ überaus interessant sei.

von Dana Krüger

Diabetes: Erste Ansatzpunkte für Regenerative Therapien

Wissenschaftler des Paul Langerhans Institut Dresden haben zu einer Studie von Kollegen des Helmholtz Zentrum München beigetragen, welche in der renommierten Zeitschrift ‚Nature‘ über einen möglichen Ansatzpunkt für regenerative Therapien bei der Diabetes Erkrankung berichtet. Im Fokus steht der Marker Flattop, der die insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas in zwei verschiedene Subpopulationen unterteilt. Solche, die den Zuckerstoffwechsel aufrechterhalten und solche, die sich häufiger teilen und die Betazellmasse an metabolische Veränderungen anpassen. Nähere Informationen unter: http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-medien/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung/article/35214/index.html

von Dana Krüger

PLID Wissenschaftler zum Direktor des CRTD ernannt

Der PLID / CRTD Forschungsgruppenleiter Prof. Ezio Bonifacio wurde am 13 Juni 2016 von Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen zum neuen Direktor des CRTD ernannt. Prof. Bonifacio wird diese Position für die kommenden zwei Jahre inne haben. Seit 2007 forscht Prof- Bonifacio in Dresden, vorher arbeitete er an Forschungseinrichtungen in Mailand, London, München, City of Nedlands (Australien) sowie Crawley (Australien). Seine neueste Studie Freder1k, die in Zusammenarbeit mit dem CRTD, der TU Dresden, der Universität Leipzig, des Helmholtz Zentrums München sowie sächsischen Entbindungs- und Kinderkliniken durchgeführt wird, zielt auf eine frühzeitige Diagnose von Typ 1 Diabetes in Kindern mit einem erhöhten genetischen Risiko für diese Erkrankung ab. Es handelt sich um ein Modelprojekt welches in Dresden und Leipzig startet und welches die Basis für ein europaweit ausgedehntes Projekt zur Diabetesfrüherkennung bzw. zur Diabetesprävention in Kindern darstellt. http://crtd.de

von Dana Krüger

Dr. Ünal Coskun zum TUD Young Investigator ernannt

Dr. Ünal Coskun ist als TUD Young Investigator ernannt worden. Er ist damit der dreizehnte Wissenschaftler, der diesen Titel trägt.

Dr. Coskun ist Leiter der Gruppe Membranbiochemie am Paul-Langerhans-Institut Dresden. Gemeinsam mit seinem Team untersucht er die Wirkung von Lipiden auf die Struktur und Funktion von Proteinen.
Dr. Coskun studierte Biologie an der Universität Osnabrück und promovierte 2005 am Institut für Biophysik der Universität des Saarlandes. Von 2005 bis 2012 war er als Postdoc am
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden tätig.

Als TUD Young Investigator ist er sowohl an der Medizinischen Fakultät als auch der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften affiliiert.

von Dana Krüger

Diabetes Informationsstand bei der 14. Langen Nacht der Wissenschaften, Dresden

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich das Paul Langerhans Institut Dresden (PLID) auch bei der diesjährigen, mittlerweile 14. Langen Nacht der Wissenschaften mit einem eigenen Informationsstand. Am 10. Juni besuchten zwischen 18:00 und 1.00 Uhr knapp 2500 wissenschaftsbegeisterte große und kleine Gäste das CRTD und informierten sich dabei auch über die Forschungsaktivitäten zum Typ 1 und Typ 2 Diabetes am Stand des PLID. Neben der Möglichkeit sich verschiedene in vitro Modelle durch das Mikroskop anzusehen, an mehreren Geschmacksexperimenten teilzunehmen oder sich über den Zuckergehalt verschiedenster Lebensmittel zu informieren, nutzten auch etwa 350 Gäste die Gelegenheit um den eigenen Blutzuckerspiegel bestimmen zu lassen.

von Dana Krüger

4 Teams des Paul Langerhans Instituts erfolgreich bei 8. REWE Team Challenge

Es ist geschafft! Am 8. Juni 2016 beteiligten sich erstmalig 4 Teams des Paul Langerhans Instituts Dresden (PLID) erfolgreich an der 8. REWE Team Challenge. Die 16 PLID Runner gingen zusammen mit weiteren 15.984 Läufern auf die 5km lange Strecke vom Dresdner Altmarkt zum DDV-Stadion. Trotz der warmen Temperaturen können sich die PLID Teams über tolle Platzierungen im Gesamtklassement freuen. Bei den reinen Frauenteams belegte das Team „PLID 3“ mit einer addierten Gesamtzeit von 1:51:11 einen hervorragenden Platz 94 von insgesamt 520 gestarteten Teams. In den Mixed-Teams liefen das Team „PLID - AG Birkenfeld“ auf Platz 114 (1:33:23), das Team „PLID 2“ auf Platz 506 (1:42:36) und das Team „PLID 1“ auf Platz 1312 (1:54:38) von insgesamt 2129 gestarteten Mixed-Teams. In der Einzelwertung konnte Nina Wodrich mit 0:22:47 die beste Zeit und damit Platz 173 (von 6592) der Gesamtwertung der Frauen erreichen. Bei den Männer erzielte Frank Möller mit 0:22:27 die schnellste Zeit der PLID Läufer und kam auf Platz 2208 der Gesamtwertung der Männer.

 

Gratulation zu diesem tollen Erfolg und vielen Dank an das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD) sowie das HelmholtzZentrum München (HMGU) für die für die finanzielle und materielle Unterstützung und natürlich an alle die mitgemacht haben!

von Dana Krüger

Sächsischer Ministerpräsident Stanislaw Tillich informierte sich über den Fortschritt der Diabetesforschung am CRTD

Am 25. Mai 2016 besuchte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das CRTD, um sich aus erster Hand über den Fortschritt, unter anderem, bei der Diabetesforschung zu informieren. Die PLID Gruppenleiter Prof. Ezio Bonifacio, Prof. Stefan Bornstein und PD Dr. Barbara Ludwig informierten ihn, sowie Vertreter der Universitätsleitung der Technischen Universität Dresden, über die vielversprechenden Fortschritte in der Diabetesforschung und sprachen mit ihm über deren Bedeutung für zukünftige Therapien.

von Dana Krüger

Preisvortrag von Prof. Patrik Rorsman, britischer Preisträger des Feldberg Awards 2016

Die medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und das Paul Langerhans Institut Dresden des Helmholtz-Zentrums München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden waren im Rahmen des „dies academius“ am 01. Juni 2016 Gastgeber des Preisvortrages des diesjährigen britischen Gewinners des Feldberg Preises, Prof. Patrik Rorsman.

Patrik Rorsman ist Professor am Zentrum für Diabetes, Endokrinologie und Metabolismus der Universität von Oxford und hielt einen seiner Preisvorträge mit dem Titel “The pancreatic alpha-cell: the sadly neglected neighbour of the famous beta-cell” im Hörsaal 1 des MTZ. Darin bezog er sich auf die glukagonproduzierenden, pankreatischen Alpha-Zellen und zeigte, dass der Verlust der Insulinsekretion bei Diabetes durch Defekte bei der Freisetzung der anderer Inselhormone, wie Glukagon, begleitet wird. Daher ist Typ-2-Diabetes am besten als multihormonale Störung zu beschreiben.

von Dana Krüger

DFG bewilligt der TU Dresden Verlängerung für Sonderforschungsbereich, an denen Wissenschaftler der Dresdner Hochschulmedizin beteiligt sind

Sonderforschungsbereich/Transregio 127 „Biologie der Xenogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantation von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung“


Dieser SFB zu neuen Transplantationswegen mit Tier-Geweben und –Organen wird für weitere vier Jahre mit mehr als 15 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind an diesem weltweit einmaligen Forschungsprogramm zur Xenotransplantation neben der Technischen Universität Dresden auch die Ludwig-Maximilians-Universität München, die TU München und die Medizinische Hochschule Hannover sowie weitere vier Forschungsinstitute. In das Projekt involviert ist auch das renommierte King‘s College London, das über den von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus initiierten TransCampus eng mit der TU Dresden verbunden ist. Dabei soll eine Lösung für den großen Mangel an Spenderorganen für Patienten mit Herzerkrankungen und Diabetes durch die Nutzung von genetisch veränderten Schweineorganen und Schweinezellen gefunden werden. Prof. Stefan Bornstein, der Standortsprecher in Dresden und Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, und sein Diabetesteam erhalten mit dieser Förderung weltweit erstmals die Chance, Patienten mit Diabetes und schweren Blutzuckerschwankungen mittels einer Biokammer mit insulinproduzierenden Zellen vom Schwein eine neue Therapie anbieten zu können. Durch diese Förderung wird die Dresdner Hochschulmedizin mit der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als eines der führenden Diabeteszentren weiter gestärkt.

Organ- und Zelltransplantationen sind bei manchen chronischen Erkrankungen eine Behandlung der Wahl, bei denen andere Therapien keinen Erfolg (mehr) versprechen. Dies ist beispielsweise bei einer Leberzirrhose der Fall, einem drohenden oder bereits eingetretenen Nierenversagen oder bei einem Typ-1-Diabetes mellitus mit schwerem Krankheitsverlauf. Ins Spektrum der Transplantationen gehört auch die Inselzelltransplantation, die zurzeit deutschlandweit nur in Dresden angeboten wird. Dabei werden Insulin-produzierende Zellen aus einem Spenderorgan (Bauchspeicheldrüse) entnommen, aufwändig aufbereitet und anschließend dem Empfänger in die Leber gespritzt.

Mit Prof. Bornstein sind weitere Dresdner Spitzenmediziner in den SFB/Transregio 127 eingebunden, der eine Kooperation von Experten aus Grundlagen-, translationaler Forschung sowie Transplantationsmedizin ist. Prof. Bornstein: „Viele Menschen warten vergeblich auf ein lebensrettendes Organ, weil das Angebot an Spenderorganen viel geringer ist, als die Zahl der potenziellen Empfänger. Darum suchen wir neue Wege, die künftig mehr Menschen helfen können.“ Neue Transplantationswege erhoffen sich die Wissenschaftler durch die Erforschung xenogener Transplantationen oder Xenotransplantationen. Bei dieser Form der Transplantation gehören die Gewebe- oder Organ-Spender einer anderen Art an als die Empfänger.

Der Schwerpunkt des Dresdner Beitrags im deutschlandweiten Forschungsverbund liegt bei der Inselzelltransplantation. So beschäftigt sich ein Projekt des Dresdner Wissenschaftlers Prof. Triantafyllos Chavakis mit dem frühen Funktionsverlust transplantierter Inselzellen durch eine einsetzende Abstoßungsreaktion. Die Wissenschaftler haben hier die biologischen Mechanismen im Endothel (Gefäßwandauskleidung) der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blick.

Ein weiteres Projekt der Forscher PD Dr. Barbara Ludwig, Prof. Stefan Bornstein sowie des TransCampus-Professors Mark Peakman vom King‘s College London beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Kammer für Inselzellen, die Insulin-produzierende Zellen enthält und in den Körper des Empfängers eingesetzt wird. Entscheidender Vorteil dieser Kammer im Vergleich zur bisherigen Inseltransplantation soll sein, dass sie eine Immunisolation bietet. Der Empfänger bräuchte keine Immunsuppressiva mehr einzunehmen, da die Kammer zwar eine kontrollierte Sauerstoffversorgung der Inselzellen erlaubt und das produzierte Insulin aus der Kammer in den Körper leitet, die Inselzellen jedoch vor der Immunantwort des Empfängers, nämlich der Abstoßung der Zellen, schützt.

Das Modulieren früher und später Immunabstoßungen von xenogenen Inseltransplantaten in optimierten humanisierten Mäusen ist Gegenstand der Gruppe um Prof. Claudia Waskow, Privat-Dozentin Dr. Barbara Ludwig und Dr. Nikolai Klymiuk.

Ein weiteres viertes Projekt der Dresdner Forscher am CRTD und Paul Langerhans Institut Dresden unter der Leitung von Dr. Stephan Speier, Dr. Anthony Gavalas und Dr. Elisabeth Kemter beschäftigt sich mit der einmaligen Möglichkeit, das Überleben der insulinproduzierenden Langerhanschen Inseln in einem Transplantationsmodell im Augenhintergrund von Tieren darzustellen. Zusätzlich vergleichen die Wissenschaftler die Funktionsweise und die Effizienz von menschlichen Inselzellen mit denen von Inselzellen vom Schwein sowie von Inselzellen, die von menschlichen Stammzellen abgeleitet wurden.

Mit diesem Verbund ist Deutschland weltweit an vorderster Front, das Gebiet der Transplantationsmedizin entscheidend zum Wohl der Patienten voranzutreiben.


Internet: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/SFB-TRR-127/de/index.html

Informationen für Journalisten:
Prof. Dr. med. Stefan R. Bornstein
Tel.: +49 (0) 351 458-5955
stef...@uniklinkum-dresden.de

von Dana Krüger

Video-Filmpreis für Viszeralchirugen des PLID

Die Mitarbeiter der Dresdner Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und Forscher des Paul Langerhans Institutes Dresden konnten während des 133. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) eine Ehrung entgegennehmen. So erhieltenProf. Thilo Welsch und Prof. Jürgen Weitz den Video-Filmpreis der DGCH für eine neue Operationstechnik der Bauchspeicheldrüse, die sie in Dresden entwickelt haben. Mittels dieser Methode sollen bösartige Tumoren der Bauchspeicheldrüse sicher im Gesunden entfernt werden können.

Weitere Informationen unter: https://tu-dresden.de/med/der-bereich/news/133-kongress-der-deutschen-gesellschaft-fuer-chirurgie-dresdner-viszeralchirurgen-gleich-dreifach-ausgezeichnet

von Dana Krüger

DZD Diabetes Research School 2016 in München

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) lädt interessierte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt zur vierten DZD Diabetes Research School vom 11.-12. September 2016 nach München ein. Die School findet direkt vor dem Start des EASD Jahreskongresses statt.

Die bekannten Experten Francesco Beguinot (Italien), Christian Boitard (Frankreich), Michael Czech (USA), Sadaf Farooqi (United Kingdom), Ruth Gimeno (USA) und Andrew Hattersley (United Kingdom) werden sich mit Doktoranden und Postdocs über aktuelle Themen der Diabetesforschung austauschen. Einige der ausgewählten Bewerber erhalten die Möglichkeit, ein Poster zu präsentieren. Die Teilnahme an der DZD Diabetes Research School sowie Unterkunft und Verpflegung sind kostenfrei.

 

Bewerbungen bis zum 15. Juni unter:

http://www.dzd-ev.de/diabetes-research-school

von Dana Krüger

Rückblick 2. Mitteldeutscher Diabetestag

von Dana Krüger

Europaabgeordneter Hermann Winkler besucht das CRTD und lernt Forschungsthemen und –projekte kennen

Der sächsische Europaabgeordnete Hermann Winkler (CDU) besuchte am 18. März 2016 das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) – Exzellenzcluster an der TU Dresden zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Prof. Dr. Marius Ader und Dr. Stephan Speier stellten ihm die Bereiche der Retina- und Diabetesforschung am CRTD näher vor. Sie betonten, dass nur mit Hilfe von geeigneten Tiermodellen es auch in Zukunft möglich sein wird, neuartige und innovative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten wie z. B. Diabetes mellitus oder Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) zu entwicklen. Weiterhin wurden Konsequenzen für den Wissenschaftsstandort Dresden und damit verbunden die wirtschaftlichen Folgen bei einer weiteren Verschärfung der Tierschutzgesetze diskutiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Tierschutzes das EU Reglement zur Verwendung von Tieren in der Forschung weltweit Anwendung finden sollte.

„Das CRTD als Forschungszentrum stellt ein Vorzeigemodell in ganz Europa dar. Bei meinem Vorortbesuch am Freitag konnte ich viele Eindrücke und Wissenswertes rund um den Einsatz von Tierversuchen für die Diabetes- und Retinaforschung gewinnen. Eine weitere Verschärfung der Richtlinien bzgl. der Tierversuche durch die EU würde signifikante wissenschaftliche wie auch wirtschaftliche Folgen für Dresden wie auch für Sachsen nach sich ziehen. Daher möchte ich diesen Wissenschaftsstandort und seine Forschung unterstützen, indem ich mich gegen weitere Richtlinien, die diese Art der Forschung weiter verkomplizieren bzw. einschränken, ausspreche“, so Winkler.

Hermann Winkler ist seit 2009 für die CDU Mitglied im Europäischen Parlament und ist einer von vier sächsischen Europaabgeordneten. Als Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie liegt ein Schwerpunkt unter anderem auf der Entwicklung von Forschungszentren in der EU.

von Dana Krüger

Prestigeträchtige Auszeichnung: 3-jähriges Postgraduiertenstipendium der US-amerikanischen Stiftung Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) für Dr. Yannick Fuchs

Das Stipendium wird die Forschung von Dr. Yannick Fuchs für die kommenden drei Jahre unterstützen. Dies ermöglicht ihm, sich vollumfänglich auf seine Forschung zu CD8+ Zellen im Typ 1 Diabetes (T1D) und die Entwicklung von Assays für deren Charakterisierung zu konzentrieren. „Ich freue mich sehr und fühle mich geehrt, dieses prestigeträchtige Stipendium zu erhalten. Dieses ermöglicht mir die langfristige Planung meiner Forschung und die vollständige Konzentration auf mein Forschungsvorhaben“, so Dr. Yannick Fuchs.

Postgraduiertenstipendien der JDRF (bekannt als Juvenile Diabetes Research Foundation), der weltweit führenden Organisation zur Unterstützung der Typ 1 Diabetesforschung, richten sich an qualifizierte Wissenschaftler, die eine berufliche Karriere in diesem Forschungsfeld anstreben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein Doktortitel (PhD, MD, DMD, DVM) oder eine vergleichbare Form einer akkreditierten Einrichtung. Die Bewerber müssen mit einem ‚Sponsor‘ (Betreuer) zusammenarbeiten, der ihnen ein ausgezeichnetes Ausbildungsumfeld zur Verfügung stellen kann.

von Dana Krüger

"Diabetes ist vermeidbar"

Interview mit Prof. Dr. Andreas Birkenfeld in der Sächsischen Zeitung vom 02.03.2016

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von Dana Krüger

TUD Young Investigator Status für Dr. Stephan Speier

Stephan Speier, Forschungsgruppenleiter am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) – Exzellenzcluster an der Technischen Universität Dresden (TUD) und am Paul Langerhans Institut Dresden (PLID) wurde am 16. Februar 2016 von Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, dem Rektor der TUD, zum „TUD Young Investigator” ernannt. Mit den TUD Young Investigators stärkt die TU Dresden die Position exzellenter, unabhängiger NachwuchsgruppenleiterInnen am Wissenschaftsstandort Dresden, indem sie stärker in die Fakultäten integriert werden und Angebote für Qualifizierungsmaßnahmen erhalten. „Für mich liegen die großen Vorteile des TUD Young Investigator Status darin, dass ich einen definierten Status innerhalb der Fakultät erhalte und dass ich nun als Gutachter und Prüfer bei Promotionsverfahren der von mir betreuten Doktorarbeiten fungieren kann. Damit ermöglicht dieser neue Status einen weiteren Schritt in die tatsächliche Unabhängigkeit eines Gruppenleiters - hin zur Professur“, so Stephan Speier.


Allgemeine Informationen:

https://tu-dresden.de/exzellenz/zukunftskonzept/tud_people/tud_yi/TUD%20Young%20Investigators%20Ausschreibung.pdf

 

Kontakt TUD: Dr. Katrin Jordan, Projektkoordinatorin Zukunftskonzept Forschungsförderung

Tel.: 0351 463-37539, E-Mail: katr...@tu-dresden.de

von Dana Krüger

"MIT Patienten FÜR Patienten"

Unter diesem Motto veranstalten das Paul Langerhans Institut des Helmholtz Zentrum München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden (PLID) in Kooperation mit der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes, Landesverband Mitteldeutschland e.V. (DDH-M-LVMD) den 2. Mitteldeutschen Diabetestag. Betroffene und Interessierte erwartet ...

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von Carola Mehnert

Neue Studie von Prof. Birkenfeld zu gesundem Altern erschienen: Das Ausschalten des Gens Indy/CeNac2 verlängert die Lebensspanne von Caenorhabditis elegans durch Induktion der AMP-aktivierten Protein Kinase A AMPK/aak2

 

Dresden, September 2015

 

Wissenschaftlern aus der Forschungsgruppe um Prof. Andreas Birkenfeld am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden ist es gelungen neue Erkenntnisse zu den kontroversen Daten um die Verlängerung der Lebensspanne von C. elegans zu gewinnen.

Es ist seit einiger Zeit bekannt dass die verminderte Expression des Indy (“I am Not Dead Yet”) Gens in der Fruchtfliege Drosophila melanogaster die Langlebigkeit fördert. Die dafür verantwortlichen Mechanismen wurden mit der Restriktion von Kalorien in Verbindung gebracht, unter anderem mit einer Reduktion des Körperfetts und Insulin-ählicher Proteine sowie einer gesteigerten mitochondrialen Biogenese. Die Gruppe von Prof. Birkenfeld konnte bereits zuvor zeigen dass die Deletion des Indy Homologs mIndy in Mäusen die Tiere sowohl vor durch Hoch-Fett-Diät und Altern hervorgerufenem Übergewicht als auch vor Insulinresistenz und Nichtalkoholischer Fettleber Krankheit schützen kann. Daten von Studien des Indy Homolog CeNAC2 in C. elegans hingegen hatten bisher nur widersprüchliche Resultate ergeben.

Nun konnten Prof. Birkenfeld und sein Team zeigen, dass der Knockdown von Indy/CeNAC2 mit Hilfe einer spezifischen siRNA die Lebensspanne von C. elegans verlängert. Dies geschieht zusammen mit einer Aktivierung des Energie-Sensors AMP-aktivierte Protein Kinase A (AMPK). In ihrer Studie war die mittlere Lebensspanne nach Knockdown von Indy/CeNAC2 um 22 ±3 % verlängert. Gleichzeitig kam es zu einer fast 50% Reduktion des gesamten Körperfettanteils. Es war zuvor schon gezeigt worden, dass AMPK die Verlängerung der Lebensspanne von C. elegans nach Restriktion von Glukose bewirkt. Bei dieser Studie erfolgte die Aktivierung von AMPK durch vermehrtes AMP. Studien mit Mäusen denen mIndy fehlte zeigten eine Veränderung des ATP/AMP Verhältnisses hin zu vermehrtem AMP, was wiederum eine Verbindung von AMP, AMPK und mIndy in Säugetieren darstellt. Die Studie von Birkenfeld kann nun im Detail zeigen, dass AMPK auch in C. elegans  essentiell für Indy/CeNAC2 ist um eine Verlängerung der Lebensspanne zu bewirken. Es bietet auch eine neue Begründung für den molekularen Mechanismus der die Langlebigkeit vermittelt wenn Indy/CeNAC2 reduziert ist.

Die neue Studie bekräftigt die Annahme, dass die Aktivierung von AMPK und die Inaktivierung von Indy neue attractive Ziele zur Förderung von gesundem Altern und eventuell sogar einer Verlängerung der Lebensspanne darstellen könnten.

Sie finden die neue Publikation hier.

von Carola Mehnert

Prof. Andreas Birkenfeld, Diabetologe am Paul Langerhans Institut Dresden, erhält den Ferdinand-Bertram-Preis 2015

Der älteste und renommierteste Preis der Deutschen Diabetes-Gesellschaft geht im Jahr 2015 an Prof. Andreas Birkenfeld vom Paul Langerhans Institut Dresden und der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus. Der Preis gehört mit 20.000 € zu den höchst-dotiertesten Preisen in der Diabetesforschung.

Mitte Mai wurde Prof. Birkenfeld im Rahmen des Deutschen Diabetes Kongresses 2015 mit dem Ferdinand-Bertram-Preis der Deutschen Diabetes-Gesellschaft geehrt. Er erhält den Preis für seine herausragende Forschung  über die Regulation des Energiestoffwechsels und die Entstehung von Typ 2 Diabetes. Sein Hauptaugenmerk liegt derzeit auf einem Gen mit dem Namen “INDY”, welches sowohl eine Rolle bei der Entstehung des Typ-2-Diabetes und des Übergewichts als auch des Alterns spielt. Prof. Birkenfeld war zuvor an der Yale Universität in den USA und anschließend an der Berliner Charité tätig. Im Jahr 2014 konnte er als Verstärkung für die Dresdner Diabetesforschung gewonnen werden.

von Carola Mehnert

Der erste Schritt auf dem Weg zur Insulin-Impfung ist getan

Wissenschaftlern des Paul Langerhans Instituts Dresden/Zentrum für Regenerative Therapien Dresden sowie dem Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, gemeinsam mit Forschern aus Wien, Bristol und Denver (USA) ist der erste Schritt hin zur Entwicklung einer präventiven Impfung gegen Typ-1-Diabetes gelungen.

Im renommierten Journal JAMA veröffentlichten sie die Ergebnisse der internationalen Pre-POINT Studie, welche die positive Immunreaktion bei Risikopersonen auf eine orale Insulingabe zeigen konnte. Kinder aus Deutschland, Österreich, den USA und Großbritannien mit einem hohen Krankheitsrisiko für Typ-1-Diabetes wurden durchschnittlich über ein halbes Jahr täglich mit oralem Insulin behandelt. Die Kontrollgruppe erhielt nur ein Plazebo, die Gruppe mit Insulin nahm Insulin in drei unterschiedlichen, im Verlauf der Studie ansteigenden Dosen mit der Nahrung zu sich. Die gewünschte Immunreaktion wurde mit der höchsten Dosis (67,5 mg) erzielt. Unerwünschte Nebenwirkungen gab es nicht, da das Insulinpulver im Magen bereits gespalten wird und die Immunreaktion sehr wahrscheinlich bereits im Mund stattfindet. Das verabreichte Insulin hat somit keinen Einfluss auf den Blutglukosespiegel. Die Studienleiter Prof. Ezio Bonifacio und Prof. Anette-Gabriele Ziegler heben auch hervor, dass mit diesem neuen Ansatz Insulin prophylaktisch an einem Zeitpunkt gegeben werden kann, an dem die Kinder noch keine Autoimmunreaktion entwickelt haben. Die Forscher wollen nun in einer Anschluss-Studie die Sicherheit und Effizienz des oralen Insulins an Risikopatienten weiter untersuchen.

Die Originalpublikation finden Sie unter hier.

 

von Carola Mehnert

Prof. Dr. Dr. Michele Solimena, Professor für Molekulare Diabetologie am Paul Langerhans Institut Dresden, wird neues Vorstandsmitglied des DZD e.V.

Prof. Dr. Dr. Michele Solimena wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V. am 27.04.2015 als neues Mitglied des DZD Vorstands bestätigt. 

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von Carola Mehnert

Neue Erkenntnisse zur Mobilität von sekretorischen Insulingranula von Dr. Peter Hoboth und Prof. Solimena, PLID, in PNAS veröffentlicht

Unabhängige Hinweise deuten darauf hin, dass neu produzierte sekretorische Insulin-Granula (SG) präferentiell sekretiert werden und mobiler sind als ihre alten Gegenstücke. Die Mechanismen, die für diese unterschiedliche Mobilität und Neigung zur Exozytose von sekretorischen Granula verschiedenen Alters verantwortlich sind waren bisher nicht bekannt. In unserer Publikation können wir zeigen, dass gealterte sekretorische Granula eine verminderte Kompetenz für Glukose-stimulierten, Mikrotubuli-vermittelten Transport demonstrieren und dass diese Granula in Actin-positiven Multigranular Bodies zu finden sind. Unsere Daten zeigen eine deutliche Verbindung zwischen dem Alter der sekretorischen Granula und deren Mobilität und sind deswegen ein entscheidender Beitrag um die Insulinsekretion in Gesundheit und bei Diabetes besser zu verstehen.

 Die Publikation finden sie hier.

von Carola Mehnert

Paul Langerhans Institut Dresden offiziell neues Satelliten-Institut des Helmholtz Zentrums München

Seit dem 5. Dezember ist der Vertrag nun offiziell unterzeichnet: das Paul Langerhans Institut Dresden gehört ab dem 1. Januar 2015 als Satelliten-Institut zum Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter:

http://www.helmholtz-muenchen.de

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von Carola Mehnert

Neue Studie zur Vorhersage des Typ 1 Diabetes von Prof. Bonifacio, PLID/CRTD Dresden

Die von der Gruppe von Prof. Bonifacio in der Fachzeitschrift Diabetologia im September veröffentlichte Studie beschreibt ein neues Modell zur Gewichtung von SNPs im menschlichen Genom welche eine Rolle bei der Entstehung von Typ 1 Diabetes spielen. Anhand dieses Modells wird es möglich sein besonders gefährdete Kinder für Typ 1 Diabetes Studien auszuwählen welche entweder dem Schutz vor oder der frühen Beobachtung der Krankheit dienen.

Winkler C, Krumsiek J, Buettner F, Angermüller C, Giannopoulou EZ, Theis FJ, Ziegler AG, Bonifacio E. Feature ranking of type 1 diabetes susceptibility genes improves prediction of type 1 diabetes. Diabetologia. 2014 Sep 4. (PubMed)